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Baubeginn für: das Glasfasernetz

|   Nordfriesen Glasfaser

Baubeginn für das Glasfasernetz des Breitband-Zweckverbandes Südliches Nordfriesland – vernetzt in die Zukunft

Am 03.Juni 2020 fand der Spatenstich des 1. Ausbaugebietes des Breitband-Zweckverbandes Südliches Nordfriesland (BZSNF) an der Arlau-Schleuse in der Hattstedtermarsch statt.

Mit dem Baubeginn des 1. Ausbaugebietes werden die Gemeinden Nordstrand mit der Hallig Nordstrandischmoor, Elisabeth-Sophien-Koog und Hattstedtermarsch mit einem Glasfasernetz bis in jedes Haus ausgestattet. Die Häuser, für die ein Vertrag bei Nordfriesen Glasfaser bereits abgeschlossen wurde, erhalten einen gigabitfähigen Glasfaseranschluss. Das sind in diesem Gebiet gut 80% der möglichen Anschlusspunkte. Es ist auch weiterhin möglich, einen Vertrag bei Nordfriesen Glasfaser abzuschließen: Zum Bestellprozess

Für den Bereich des 1. Baugebietes wird ein Glasfasernetz für ca. 1.500 Anschlusspunkte mit einer Tiefbautrasse von ca. 150 km gebaut. Insgesamt wird der BZSNF im südlichen Nordfriesland ein Netz für ca. 9.500 Anschlusspunkte bauen und dafür mehr als 900 km Tiefbautrassen benötigen.

Der BZSNF wurde als kommunaler Zweckverband 2017 von den Gemeinden der Ämter Viöl, Nordsee-Treene und Eiderstedt sowie den Städten Friedrichstadt und Tönning gegründet, um mit Hilfe der Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein flächendeckendes Glasfasernetz im südlichen Nordfriesland zu errichten.

Das südliche Nordfriesland ist ein stark ländlich geprägter Raum mit vielen Einzellagen. Hier schafft der BZSNF mit seinem Netz in 37 Gemeinden digitale Teilhabe für viele Bürgerinnen und Bürger, deren Anschluss unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht rentabel ist. Dieses Netz wird ein kommunales Netz sein und den Bürgerinnen und Bürgern gehören, vertreten durch die BürgermeisterInnen in der Verbandsversammlung.

Die Verbandsversammlung besteht aus 13 Vertretern aus den drei Amtsbereichen, die Geschäftsführung übernimmt das Amt Eiderstedt. Mit Hilfe von Fördermitteln des Landes und des Bundes wird eine passive Netzstruktur errichtet, die von der net services GmbH aus Flensburg unter der Marke Nordfriesen Glasfaser vermarktet wird. Bei der aktuellen Gesamtquote von 66% werden bereits viele Haushalte angeschlossen. Es kann jedoch weiterhin ein Glasfaseranschluss gebucht werden.

Das Planungsbüro Rala NGN Germany GmbH ist seit Anfang 2019 mit den Planungen, Ausschreibungen und Bauvorbereitungen beschäftigt und ist in stetigem Austausch mit dem Breitband-Zweckverband. Alle Baugebiete werden EU weit ausgeschrieben. Für das 1. Baugebiet konnte Ende April 2020 das Tiefbauunternehmen ARGE Breitband Schleswig-Holstein gewonnen werden, eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Feddersen Bau GmbH und Fernmeldetechnik Lausen GmbH. Verbandsvorsteher Detlef Honnens dazu: „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir den Zuschlag einem Unternehmen aus Schleswig-Holstein erteilen konnten und somit auf viel Fachexpertise bei den regionalen Besonderheiten setzen können.“

„Die Corona-Pandemie zeigt in aller Deutlichkeit die Grenzen der momentanen Kommunikationsnetze auf und macht deutlich, wie wichtig eine leistungsfähige und stabile Internetverbindung ist. Home-Office, digitales Arbeiten mit Telefon- und Videokonferenzen und auf gemeinsamen Austauschplattformen gehören mittlerweile für viele zum Arbeitsalltag. Sie sind unabdingbar für die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raumes. Auch für andere Bereiche, z.B. die medizinische Grundversorgung oder die Bildungslandschaft, ist Glasfaser als systemrelevante Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung.“, so Geschäftsführer Herbert Lorenzen in seinem Grußwort beim Spatenstich. Ziel des Landes Schleswig-Holstein ist ein 100%iger Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein bis 2025.

Foto: BZSNF

Nordfriesen Glasfaser

Highspeed-Internet, wo man es nicht erwartet

Quasi ein Heimspiel für die net services - liegt das Ausbaugebiet im südlichen Nordfriesland doch unmittelbar vor der Haustür des Breitband-Spezialisten aus Flensburg. Rund 9.200 Haushalte können nach Fertigstellung des Glasfaserausbaus von den schnellen Produkten der regionalen Marke "Nordfriesen Glasfaser" profitieren. 

Mehr zum Projekt mit dem Breitband-Zweckverband Südliches Nordfriesland (BZVSNF) gibt es auf www.nordfriesen-glasfaser.de

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