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Grafschafter Breitband: Schnelles Internet für 4000 Hauhalte

Wer in der Niedergrafschaft auf dem Land lebt und über einen schnellen Internetanschluss verfügen möchte, der soll in spätestens zwei Jahren die Chance dazu erhalten. Im Januar beginnt der Bau eines Glasfasernetzes. Aber auch danach wird es Lücken geben.

Uelsen. Rund 4000 Haushalte und 300 Firmen in der Niedergrafschaft, die bislang vom schnellen Internet abgeschnitten sind, sollen ab spätestens Ende 2019 mit Hochgeschwindigkeit auf der Datenautobahn surfen können. Das sehen die Planungen der kommunalen Gesellschaft „Breitband Grafschaft Bentheim“ und des privaten Betreibers „net services“ vor, die am Dienstag im Rathaus von Uelsen erläutert wurden. Viele Bürgermeister aus den Gemeinden waren dabei, als die Verträge zur Kooperation unterzeichnet wurden. Seit Dienstag läuft die Vorvermarktung der Internetanschlüsse. Das bedeutet: Interessierte können sich auf der Internetseite www.grafschafter-breitband.de darüber informieren, ob ihr Haushalt in einem der „weißen Flecken“ liegt, die von der Landkarte getilgt werden sollen. Für Privathaushalte gibt es auch ein Infotelefon: 05921 8294294. Für Geschäftskunden ist eine Hotline unter 0800 1199700 geschaltet. Bis zum 9. März sollten 55 Prozent der Haushalte ihre – bis dahin kostenlose – Anbindung ans Glasfasernetz bestellt haben. Denn sonst könne das Projekt, das mit 20 Millionen Euro veranschlagt ist, nicht in allen vorgesehenen Orten umgesetzt werden, hieß es. Die ersten Bauarbeiten sollen im Januar beginnen. Bürgerversammlungen in den Orten Zwischen 4. Dezember und 25. Januar will „net services“ in allen Gemeinden Bürgerversammlungen anbieten, auf denen das Angebot vorgestellt und erläutert wird. Privatnutzern werden Anschlüsse von 100 bis 1000 MBit pro Sekunde im Download offeriert. Die Kosten dafür liegen zwischen 39,90 und 84,90 Euro pro Monat. Weitere Angebote wie Telefonie oder Internetfernsehen können hinzugebucht werden. Um die erforderliche Anschlussquote zu erreichen, rief Landrat Friedrich Kethorn alle Bürgermeister dazu auf, in ihren Orten die Werbetrommel zu rühren. „Marschieren Sie los und beteiligen Sie sich aktiv an der Vorvermarktung“, forderte Kethorn. Die „Breitband Grafschaft Bentheim“, die das 400 Kilometer lange Glasfasernetz errichtet und an „net services“ verpachtet, wird vom Landkreis (mit 33 Prozent größter Teilhaber), den vier Niedergrafschafter Kommunen, den Nordhorner Versorgungsbetrieben (NVB) und den Stadtwerken Neuenhaus getragen. Geschäftsführer der GmbH & Co. KG sind Ansgar Duling, Erster Samtgemeinderat von Emlichheim, sowie Jan-Hermann Hans von den NVB. Prokurist ist Arndt Kuipers von den Stadtwerken Neuenhaus. Nur Randgebiete im Grafschafter Breitband Friedrich Kethorn betonte, dass ein Breitbandanschluss ein wichtiger Standortfaktor sei. Er stellte die Anbindung eines Hauses an das schnelle Internet in eine Reihe mit dem Strom-, Wasser- und Telefonnetz. Der Bau des Glasfasernetzes sorge dafür, dass der Wohlstand in der Grafschaft erhalten bleibe. Friedrich Kethorn lobte die Hilfe von Bund und Land, die das Projekt mit Millionenbeträgen fördern. Er äußerte aber auch die Hoffnung, dass noch mehr Geld in die Grafschaft fließt. Denn für den kompletten Anschluss des Landkreises an „Downloads in Lichtgeschwindigkeit“ sei dies erforderlich. Auch nach Fertigstellung des Glasfasernetzes werde es in der Niedergrafschaft vereinzelt Fälle geben, in denen nach wie vor kein Anschluss möglich ist, erklärte Ansgar Duling. Hier werde nach anderen technischen Lösungen gesucht, wie zum Beispiel Richtfunk. Nicht an das neue Glasfasernetz angeschlossen werden auch Siedlungen, die schon eine andere Förderung für einen Internetanschluss erhalten haben. Und die größeren Orte der Niedergrafschaft werden ebenfalls nicht an das öffentliche Breitband angeschlossen. Hier soll der Markt die Abdeckung regeln. Sprich: Kommerzielle Anbieter wie die Deutsche Glasfaser, die Telekom und EWEtel sind gefragt, selbst ein Glasfasernetz zu verlegen. Nähere Informationen auch zu den Bürgerversammlungen auf www.grafschafter-breitband.de. Quelle: Grafschafter Nachrichten, 29.11.2017

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